Projekte

Hier stellen wir die Projekte vor,
an denen wir über das Jahr verteilt regelmäßig arbeiten.
Natur- und Artenschutz von seiner ganz praktischen Seite...

 

 


Pflegemaßnahmen auf der ECHSENWIESE


© Dieter Dahlke

 

Der NABU Monheim ist
für die Pflege und Entwicklung
einer Waldrandwiese
und der angrenzenden Heckenbereiche
südlich des Knipprather Waldes verantwortlich.

 

Auf unserer „ECHSENWIESE“
werden nicht nur Lebensräume von
Reptilien (Zaun-Eidechse, Blind-Schleiche) und
Lurchen (Gras-Frosch, Erd-Kröte, Berg-Molch),
sondern
zukünftig auch die von Vögeln und Insekten gestaltet.

Leitart ist die streng geschützte
Zaun-Eidechse.

1,0 Zaun-Eidechse (Lacerta agilis)
Archivbild © Frank Gennes

 

 

Auf der ECHSENWIESE beseitigen
wir mit Freischneidern, Harken und Mistgabeln unerwünschte Gehölze
wie die Brombeere aber auch
Stauden wie den Glatthafer.

Diese „Entkusselung“ ist eine reptilienfördernde Landschaftspflegemaßnahme,
ohne die die Wiese verbuschen,
langfristig sogar verwalden würde.

© Dieter Dahlke

© Frank Gennes

 

 

Die Entkusselung, die immer
im Winterhalbjahr durchgeführt wird,
ist eine Voraussetzung dafür,
dass die beiden Echsen-Arten
auch weiterhin geeignete Lebensräume
im Osten Monheims vorfinden werden.

 

Wir bitten alle
Spaziergänger, Sportler und Hundebesitzer, uns bei diesem Artenschutzprojekt zu unterstützen,
indem sie das Trocken-Biotop
nicht betreten und ihre Hunde
nicht auf der Fläche laufen lassen.
Gespräche mit Hundehaltern an der ECHSENWIESE verlaufen bisher
ausgesprochen positiv.

Mittagspause...
© Sabine Gennes

© Frank Gennes

 


 

Spontan angefertigte Info-Schilder
an der neuen Benjes-Hecke (=Totholz-Hecke) sorgen für das nötige Hintergrund-Wissen.

Seit dem Frühjahr 2014 nutzen die Zaun-Eidechsen die von uns angelegte Benjes-Hecke
für Sonnenbäder und als (z.T. stachelbewehrte) Versteckmöglichkeit vor potentiellen Feinden.

1,0 Zaun-Eidechse (Lacerta agilis)
© Dag Sterzinger

0,1 Zaun-Eidechse (Lacerta agilis)
© Dag Sterzinger


Wir danken der Stadt Monheim am Rhein, der Biologischen Station Haus Bürgel
und dem NABU Kreisverband Mettmann e.V. für ihre freundliche Unterstützung.


 


Pflegemaßnahmen im Wasserwerk


Eingang der Trinkwasseraufbereitungsanlage
des Verbandswasserwerkes Langenfeld-Monheim

© Frank Gennes

 

 

Der NABU Monheim
kontrolliert und reinigt regelmäßig

in einem Waldgebiet auf dem Gelände
der Trinkwasseraufbereitungsanlage
des Verbandswasserwerkes
Langenfeld-Monheim am Schleiderweg die Nisthilfen für

Vögel und Fledermäuse.

Blau-Meise (Cyanistes caeruleus)
© Beate Mainz


Schwindelfreiheit erleichtert uns die Arbeit in oft luftiger Höhe.
"Bodenpersonal", das die Leitern sichert und Werkzeuge bereit hält,
ist eine weitere Voraussetzung.
Naturschutz ist Teamarbeit.

Nistkasten-Reinigung
© Dag Sterzinger

Aufhängen einer Zaunkönig-Kugel
© Frank Gennes

Bei unseren Kontrollen entdecken wir gelegentlich beschädigte Nisthilfen, die wir reparieren oder gegen neue austauschen.
Wir danken allen, die uns bisher bei der Finanzierung von Nisthilfen unterstützt haben.


Hier die sechs 

Grundregeln der Nistkasten-Reinigung:

1. Reinigung immer nach der Brutsaison 
    (Spätsommer oder Herbst) 
    bzw. erst 
wieder im Februar
    (damit Überwinterer wie Sieben-Schläfer 
    nicht gestört werden)
2. Entfernen des alten Nestes 
    und der dort lebenden Parasiten 
    (Flöhe, Milben + Laus-Fliegen)
3. Ausbürsten des Nistkastens 
    bei stärkerer Verschmutzung
4. Verzicht auf Insektizide
   
+ chemische Reinigungsmittel
5. Selbstschutz durch Handschuhe
6. Verzicht auf Kontrollen während der Brutzeit

 

 

 

Nistkasten-Reinigung
© Frank Gennes


Auch im Winter sind wir aktiv: Obstbaum-Schnitt auf der kleinen Streuobstwiese.
 

Obstbaum-Schnitt
© Frank Gennes

Europäisches Reh (Capreolus capreolus)
Archivbild © Stefan Schöpfl



Safari am Waldrand:
Über die Rehe, die wir während unserer Pflegemaßnahmen beobachten können,
freuen wir uns besonders...

Kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis)
© Frank Gennes
 

Wir danken dem Verbandswasserwerk Langenfeld-Monheim
für seine freundliche Unterstützung.

 


Gully-Kontrollen im Knipprather Wald


Juvenile Erd-Kröte (Bufo bufo)
© Henning Rothstein/Stadt Monheim am Rhein

 

Der Knipprather Wald ist einer der wichtigsten Lebensräume für Amphibien in Monheim.
Als Laichgewässer dient das Baggerloch „Hanke“,
in Monheim auch als „Tongrube“ bekannt.

Entlang des Bahndamms im Knipprather Wald befinden sich im Bereich des Dammfußes
Gully-Schächte zum Sammeln und Abführen
von Oberflächenwasser.
Sie sollen bewirken, dass eventuell aus Güterwagons austretende Flüssigkeiten
abgeführt werden können
und nicht ins Grundwasser gelangen (Trinkwasserschutzgebiet).

 

 


Einige dieser Gullys stellen allerdings immer wieder Fallen für Amphibien
und andere Kleintiere
dar:
Teilweise werden
bis zu 40 junge Erdkröten
in einem einzigen Schacht gezählt.

Amphibien sind nicht in der Lage,
einen Gully ohne menschliche Hilfe
wieder zu verlassen.

 

Juvenile Erd-Kröten (Bufo bufo) in einem Gully
© Henning Rothstein/Stadt Monheim am Rhein

0,1 Erd-Kröte (Bufo bufo)
Archivbild © Frank Gennes

Der NABU Monheim suchte daher gemeinsam mit der Stadt Monheim am Rhein und den Bahnen der Stadt Monheim GmbH nach einer Lösung.

Uns wurde das Recht eingeräumt,
die Schächte im Rahmen von Kontrollen eigenmächtig zu öffnen.

Seitdem kontrollieren wir
in den Monaten April bis November
in den gefährlichsten Gully-Schächten
die Schmutzfangkörbe regelmäßig
auf Besatz mit Lurchen.

 

 

Die Fangkörbe wurden von der Umweltberatung der Stadt Monheim
zusätzlich mit einem feinmaschigen
Drahtgeflecht ausgestattet,
um der Größe der Junglurche

gerecht zu werden.

 

© Henning Rothstein/Stadt Monheim am Rhein

Berg-Molch (Ichthyosaura alpestris) in Landtracht
Archivbild © Julia Hesseler

 

Durch unsere Gully-Kontrollen
konnten wir bisher einer ganzen Reihe von Gras-Fröschen (Rana temporaria),
Wasser-Fröschen (Pelophylax sp.),
Erd-Kröten (Bufo bufo) und
Berg-Molchen (Ichthyosaura alpestris)
das Leben retten.

Für 2015 ist eine weitere 
Optimierung der Kontrollen vorgesehen

Wir danken der Stadt Monheim am Rhein und den Bahnen der Stadt Monheim GmbH
für ihre freundliche Unterstützung.

 


Pflegemaßnahmen im Klärwerk


Teil der Dohlen-Kolonie (Corvus monedula) im Klärwerk Monheim
© Frank Gennes

 

 

Der NABU Monheim
kontrolliert und reinigt regelmäßig

auf den beiden Faultürmen des Klärwerks
die Nisthilfen für

Dohlen und Turm-Falken.

 

Die Faultürme im
Klärwerk Monheim

© Frank Gennes

Dohle (Corvus monedula)
Archivbild © Frank Derer/NABU

Unsere Leitart im Klärwerk ist die Dohle.
Durch den Wegfall von Altholzbeständen
sowie den Abriss und die Sanierung alter Bauten
kam es bei ihr zu Bestandsrückgängen.
Das Anbringen von geeigneten Nisthilfen
ist eine Vogelschutz-Maßnahme,
die verschwundene Brutnischen ersetzt.

Juvenile Dohlen (Corvus monedula)
Archivbild © M. Vollborn/NABU

Bei der Betreuung und Erweiterung der Dohlen-Kolonie entdecken wir gelegentlich 
beschädigte Nisthilfen, die wir reparieren oder gegen neue austauschen.

Die Arbeit in in 22 Meter Höhe ist immer ein Erlebnis, auch hinsichtlich der Gerüche...

Über den Dächern der Stadt...
© Dieter Dahlke

© Frank Gennes

Bis vor einigen Jahren brüteten auch Turm-Falken an den Faultürmen.
Diese sind in den Rheinbogen abgewandert, ihre ehemaligen Nistkästen werden von uns
aber weiterhin instand gehalten.

Turm-Falken (Falco tinnunculus)
Archivbild © Rosl Rößner/NABU

Turm-Falken-Nistkasten
© Frank Gennes

 

Neben den Nisthilfen für Dohlen und Turm-Falken kontrolliert und reinigt
der NABU Monheim auch die auf dem Klärwerksgelände verteilten
Nisthilfen für kleine Singvögel.

© Frank Gennes

Fundsache: Nest einer Ringel-Taube (Columba palumbus)
© Dag Sterzinger

Wir danken dem Klärwerk Monheim für seine freundliche Unterstützung.
 


Wildbienen-Haus im Marienburg-Park


Wildbienen-Haus im Marienburg-Park
© Frank Gennes


 

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Bitte haben Sie noch etwas Geduld.

 

An dieser Stelle danken wir allen Mitwirkenden und unseren Sponsoren,
insbesondere der
Monheimer Bürgerstiftung „Minschen vür Minschen“
http://www.monheimer-buergerstiftung.de
und der Holzbau- und Dachdecker-Firma NEUKO
http://www.neuko.de.
Ohne ihre großzügige und kreative Unterstützung hätte der NABU Monheim seinen Traum, den Marienburg-Park als Ort des Natur- und Artenschutzes und der Umweltbildung
zu optimieren, nicht verwirklichen können.
Der Stadt Monheim am Rhein
danken wir für ihre freundliche Unterstützung und die Möglichkeit,
den Park als Standort nutzen zu dürfen.

 


Pflegemaßnahmen auf Schulhöfen


Nisthilfen-Reinigung
auf dem Schulhof der Grundschule am Lerchenweg

© Frank Gennes

 

 

 

Ein vergleichsweise neues Projekt
ist die Betreuung
von Vogel-Nisthilfen
auf städtischen Schulhöfen.


Der NABU Monheim
kontrolliert und reinigt
an mehreren Standorten
regelmäßig
Höhlen und Halbhöhlen
sowie Spatzen-Hotels.

Kohl-Meise (Parus major) auf dem Schulhof der Armin-Maiwald-Grundschule
© Beate Mainz

 

Wir danken der Stadt Monheim am Rhein und den beteiligten Schulen
für ihre freundliche Unterstützung.

 



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